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Fotoreisen &
Eisenbahnreisen

Mongolei Transmongolia Tanago Eisenbahnreisen

Mongolei:

Transmongol im Schnee

21. Februar - 1. März 2018

Mongolei: Transmongol im Schnee

Erleben Sie mit uns die einmaligen Winterlandschaften entlang der Nord-Süd-Achse der mongolischen Staatsbahn. Schnee, Sonne, und das unverfälschte Dröhnen russischer Dieselmotoren (ok, ein Ami ist auch dabei...).

Die "Mongolyn Tömör Dsam" (MTZ) bietet einen reinen Dieselbetrieb mit überwiegend sowjetischen Loks, entweder als Vorspann, Doppeltraktion, oder Doppellok. Schwere Güterzüge gehören ebenso zum Repertoire wie lange Fernstreckenpersonenzüge mit bis zu 27 Wagen. Die Mittelgebirgslandschaften erfordern an den vielen Pässen Höchstleistungen der Dieselloks.

 

Eisenbahnreise
Teilnehmerzahl max. 12
Dauer 9 Tage
Verpflegung Halbpension
Preis 1.780 €
Plätze frei. Buchbar, Plätze frei.
Diese Reise jetzt buchen

Ihr Reiseprogramm:

21. Februar 2018, Mittwoch:
Individuelle Anreise aller Teilnehmer nach Ulan Bator. Da unsere Teilnehmer meist aus allen Teilen der Welt anreisen, haben wir auf eine explizite Gruppenbuchung verzichtet. Für Teilnehmer aus Europa empfehlen wir Turkish Airlines mit einem Direktflug von Istanbul nach Ulan Bator. Gerne reservieren wir Ihnen einen Platz.

Alternativ können Sie die klassische Anreise per Zug von Deutschland via Moskau und der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Ulaanbataar buchen. Für die Bahnfahrt nach Moskau und den Transit dort, plus die Reise auf der Transsib via Irkutsk müssen Sie mindestens 9 Tage einplanen. Wir haben zwei Tage Transit in Moskau zugrunde gelegt, Sie können aber auch an jedem anderen Ort der Transsib aussteigen, hierfür ist fast jedes Hotel und Besichtigungsprogramm entlang der Strecke buchbar! Wir haben ein beispielhaftes Programm für 3 gemeinsam reisende Personen für die Anreise mit der Transsib entwickelt, dessen Details Sie hier einsehen können. Für eine Anreise mit der Transsib arbeiten wir Ihnen gerne die für Sie beste Variante aus!

22. Februar 2018, Donnerstag:
Treffen aller Teilnehmer am Flughafen von Ulan Bator um 12:00, danach Fahrt ins Hotel. Anschließend werden wir uns außerhalb der Stadt am Emeelt-Paß den ersten Dieselzügen im Schnee widmen.
Übernachtung in Ulan Bator (Touristenklassehotel).
Mahlzeiten: Abendessen.

23. Februar 2018, Freitag - 28. Februar 2018, Mittwoch:
Die in russischer Breitspur von 1.520mm errichtete Hauptstrecke der mongolischen Eisenbahn dient überwiegend dem Transit zwischen Russland und China, nur wenige Zweigstrecken erschließen das meist menschenleere Land. Auf der Hauptstrecke verkehren von lokalen Übergabenzügen, gemischten Zügen, bis zu schweren Containerzügen nach Rheinhausen oder Hamburg praktisch alles, was eine klassische Eisenbahn zu bieten hat. Dazu kommen die internationalen und lokalen Personenzüge mit Personenwagen im ebenfalls klassischen sowjetischen/chinesischen Stil.

Als Triebfahrzeuge kommen die Lokomotiven der Baureihen 2M62 und ihre Verwandten zum Einsatz, die im ukrainischen Luhansk gebaut wurden, sowie russische Baureihen. Eine einzige, aus den USA importierte DASH-7-Lokomotiven ist noch betriebsfähig. Daneben erwarten wir folgende Baureihen im Betrieb zu erleben: die umgebauten 2ZAGAL-Loks aus den Baureihen M62 und TE10, diverse Varianten der 2TE116, sowie die allerneusten 2TE25KM aus russsischer Produktion. Ebenfalls aus Russland kommt der einzige Schienenbus der Staatsbahn, ein Fahrzeug der Baureihe RA-2, welcher einen Umlauf nördlich Ulan Bataars fährt.

Wir bewegen uns mit geländetauglichen Fahrzeugen nördlich und südlich der Hauptstadt. Jeden Morgen erhalten wir vom zentralen Fahrdienstleiter die aktuellen Zugbewegungen des Tages und können so exakt zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Zudem sind wir telefonisch mit den Bahnhöfen entlang der Strecke verbunden und hören den Zugfunk ab. So können wir immer zeitnah am richtigen Ort sein und müssen nicht draußen stundenlang auf Züge warten, von denen wir ohne Vormeldung gar nicht wüßten, welcher Zug wann woher kommt! Das ist ja der große Vorteil: wir sind bestens vernetzt, kennen den direkten Weg zu den besten Fotopunkten entlang der Strecke, und wissen sehr genau, was wo läuft. Vor den meisten Zügen werden wir mindestens 2 schwere Dieselloks erleben, schwere Güterzüge werden häufig auch nachgeschoben.

Wir fotografieren am berühmten Omega-Loop, einer fast kreisrunden Hufeisenkurve, an den Khoolt- und Bayan-Pässen, bei Schatan und entlang der Thunk-Berge. Alle Plätze bieten herausragende Fotomöglichkeiten zu jeder Tageszeit! Wo immer möglich, werden wir auch Nachtaufnahmen machen!

Ein wenig wird unser Programm durch die Wetterbedingungen diktiert: der Winter in der Mongolei ist nichts für Weicheier, wir erwarten viel Schnee und Temperaturen zwischen -10°C und -22°C. Viele Fotostellen sind nur abseits der Hauptstraßen erreichbar, liegt zu viel Schnee oder treibt der Wind zu viele Schneewehen vor sich her, werden auch wir mit unseren geländegängigen Fahrzeugen kapitulieren müssen. Bitte bereiten Sie sich darauf vor, mit Schneeschuhen unterwegs zu sein: die Schuhe werden von uns gestellt.

Entlang der Schatan-Berge finden wir einige der landschaftlich schönsten Fotostellen. Da die Anreise dorthin sehr zeitintensiv ist, werden wir, falls wir dorthin kommen, 1 Nacht in einem örtlichen Erholungsheim der Staatsbahn übernachten. Die Unterkünfte sind einfach und zweckmäßig, es kann für diese Nacht keine Einzelzimmerbelegung garantiert werden!
Übernachtung in Ulan Bator (evtl 1 Nacht im MTZ-Erholungsheim bei Schatan).
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen.

1. März 2018, Donnerstag:
Nach dem Frühstück endet die Tour mit dem Transfer zum Flughafen.

Reisepreise:

(nur Landprogramm, pro Person):

1.780 Euro im halben Doppelzimmer
   160 Euro Einzelzimmerzuschlag

***

Buchen Sie beide Winter-Mongolei-Touren zusammen, sparen Sie jede Menge Geld:
die Kombination der Reisen "Transmongol im Schnee" und "Adler, Pferde, und Nomaden" kostet:
3.430 Euro im halben Doppelzimmer
   340 Euro Einzelzimmerzuschlag

Unsere Leistungen (Transmongol im Schnee):

  • 6 volle Tage Streckenaufnahmen;
  • Geländegängige Fahrzeuge (4x4);
  • Nachtaufnahmen wo immer möglich;
  • Alle notwendigen Transfers;
  • Besuchs- und Fotogenehmigungen, Transfers, Eintritts- und Besuchsgebühren;
  • Mindestens 6 Übernachtungen in einem 3* Touristenklassehotel (Zimmer mit Dusche/WC);
  • Eventuell 1 Übernachtung im MTZ-Erholungsheim (kein Einzelzimmer möglich);
  • Mahlzeiten laut Programm;
  • Tanago-Informationsmaterial;
  • Fachkundige und erfahrene Tanago Reiseleitung (Deutsch + Englisch sprechend) plus örtliche Reiseleitung.

Nicht im Reisepreis enthalten sind Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Flüge.

Diese Reise wird uns in Fremdwährungen berechnet. Da der Umrechnungskurs ausländischer Währungen zum Euro (unserer Rechnungswährung) sehr unberechnbar geworden ist, und wir den Reisepreis nicht mit fiktiven Währungsreserven belasten möchten, stellt der veröffentlichte Preis den Umrechnungskurs zum 1.11.2017 dar. Preisabweichungen auf Grund internationaler Währungsschwankungen und etwaiger unvorhergesehener Leistungsabweichungen unserer Partner behalten wir uns daher ausdrücklich vor.

Auch als Alleinreisender können Sie ein "halbes" Doppelzimmer buchen, wir bemühen uns, Ihnen einen weiteren "halben-Doppelzimmer-Bucher" zuzuteilen. Gelingt dies jedoch wider Erwarten nicht, berechnen wir Ihnen den Einzelzimmerzuschlag.

Diese Reise wird von Tanago organisiert und durchgeführt. Die Maximalteilnehmerzahl beträgt 6 Teilnehmern, wir fahren also in einer kleinen, überschaubaren Gruppe.  Bitte buchen Sie spätestens bis zum 31. Januar 2018!

Anmerkungen:
Die Mongolei hat nach dem Ende der Sowjetunion versucht, eine unabhängige Wirtschaft- und Gesellschaftsordnung aufzubauen. Dies ist nicht immer gelungen, vieles erinnert auch heute noch an sowjetische Zeiten. Das Land ist nachwievor arm, und durch die sehr dünne Besiedlung ist eigentlich nur die Hauptstadt etwas westlicher und moderner.

Vor allem die Ursprünglichkeit des Landes, die sich über Jahrhunderte erhalten konnte, ist einmalig. Bei einer Fahrt über das Land trifft man deshalb immer wieder auf Nomaden, die in ihren Rundzelten so leben wie schon vor langer Zeit. Die weißen Jurten der Nomaden, die mit ihren Schaf- und Ziegenherden, aber auch mit Kamelen und Yaks im kargem Gras- und Hochland umherziehen, sind dabei schon von weitem zu erkennen.
Endlose, einsame Weiten mit sanften Hügeln und der tiefblaue Himmel geben den besten Hintergrund für unsere Eisenbahnfotografie.

Leider haben sich die Preise im Land aber durchaus den westlichen Niveaus angepaßt: ein Hotelzimmer in Ulaanbataar ist teurer als in Peking, Flüge ins Land mangels Konkurrenz auch nicht wirklich billig.

Bitte beachten Sie, daß die Infrastruktur des Landes nicht mit Zentraleuropa verglichen werden kann. Busse und Straßenzustände entsprechen nicht dem Standard in Westeuropa. Unsere Fahrzeuge während des Aufenthalts in der Mongolei sind geländegängige UAZ aus russischer Armeeproduktion. Der Fahrkomfort ist auf den ungeteerten Wegen wesentlich besser als bei einem modernen SUV, zudem kommt der UAZ wirklich überall hin (und durch). Steile Hügel, reissende Furten, oder Matsch und Schräglagen machen ihm überhaupt nichts aus. Der Sitzkomfort ist akzeptabel, es gibt allerdings keine Sicherheitsgurte oder andere Zeichen westlicher Dekadenz.

Das MTZ-Erholungsheim, in dem wir eventuell 1 Nacht verbringen werden, liegt abseits aller Durchgangsstraßen und kann nur über eine sehr spannende Querfeldeinfahrt über Hügel und durch Täler erreicht werden. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich allerdings ein Bahnhof der Staatsbahn... Das Erholungsheim ist auf einheimische Besucher ausgerichtet, es ist einfach und zweckmäßig nach lokalen Standards ausgestattet.

Von der Einsamkeit des Täler zur Hektik der Hauptstadt Ulan Bataar ist es ein riesengroßer Unterschied. Das vielleicht nervigste Element der Neuzeit in Ulan Bataar ist der tägliche Verkehrsstau auf den Hauptstraßen der Stadt. Auf allen Hauptstraßen! Auch wir müssen da speziell abends nach unseren Fotoexkursionen durch, es dauert manchmal 1-2 Stunden von der Stadtgrenze bis zu unserem Hotel... Morgens werden wir in der Regel so früh aufbrechen, daß die Autofahrer der Stadt noch in den Federn liegen.

Temperaturen & Technik:
Die Mongolei ist ein recht windiges Land, auch im Winter. Erwarten Sie Temperaturen zwischen -12 und -22°C. Allerdings ist dies aufgrund des Kontinentalklimas eine sehr trockene Kälte, die sich wesientlich leichter ertragen läßt als die nasse Kälte bei uns zu Hause. Der Himmel ist meist blau und sonnig, es regnet kaum. Die Sonne scheint aber wesentlich intensiver als bei uns. Bereiten Sie sich unbedingt auf "Winter" vor, es wird viel Schnee geben, wir werden viel Zeit außerhalb unserer Fahrzeuge auf den Hügeln und Bergen der Mongolei verbringen. Bitte lassen Sie Kleidung in grellen oder hellen Farben zu Hause.

Für die Mongolei benötigen Sie einen Weltreisestecker (Adapter). Lesen Sie die gesundheitlichen Informationen zum Land auf der Homepage des Tropeninstituts.

Einreisebestimmungen:
Für Deutsche besteht die Möglichkeit, ohne Visum für 30 Tage zu rein touristischen Zwecken einzureisen. Benötigt wird auf jeden Fall ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepaß mit mindestens 1 freien Seite! Alle Angaben gelten für deutsche Staatsbürger. Angehörige anderer Nationalitäten erkundigen sich bitte bei der für sie zuständigen Botschaft.

Danksagung:
Wir danken unserem Freund Temuulen B. für die fantastischen Fotos aus seinem Heimatland.