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Fotoreisen &
Eisenbahnreisen

Mongolei Nomad Festival Tanago Eisenbahnreisen

Mongolei:

Adler, Pferde, Nomaden

1. - 6. März 2018

Mongolei: Adler, Pferde, Nomaden

Alljährlich kommen die Nomaden der Mongolei zu einem großen Fest und Kräftemessen in der Steppe zusammen.

Wir haben die offizielle Genehmigung des mongolischen Fotografenverbandes für eine Teilnahme unserer Gruppe am Festival erhalten! Uns erwarten hervorragende Fotomöglichkeiten von Nomaden, Adlern, Pferden, Kamelen, Rentieren, und und und...

Komplettpaket inklusive Unterkunft, Transfers, Fotogenehmigungen, Mahlzeiten.

 

 

Fotoreise
Teilnehmerzahl Min 6, max. 12
Dauer 6 Tage
Verpflegung meist Halbpension
Preis 1.980 €
Plätze frei. Buchbar, Plätze frei.
Diese Reise jetzt buchen

 

Ihr Reiseprogramm:

28. Februar 2018, Mittwoch (individuelle Anreise):
Fliegen Sie heute nach Ulan Bator, die Hauptstadt der Mongolei. Wir haben den Flug nicht mit im Reisepreis eingeschlossen, damit Sie ungebunden von Gruppenzwängen die beste Flugroute wählen können. Turkish Airlines bietet einen schnellen Flug mit Umsteigen in Istanbul an, auch Aeroflot (via Moskau) oder Air China (via Peking) können gebucht werden. Gerne arrangieren wir den Flug ab Ihrem favorisierten Heimatflughafen!

1. März 2018, Donnerstag:
Ankunft in Ulan Bator am Vormittag, Empfang durch unsere mongolische Reiseleitung und Transfer zum *** Voyage-Hotel. Nach dem Einchecken zeigen wir Ihnen einige der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und beenden den Tag mit einer Vorführung traditioneller mongolischer Musik und Tanzvorführungen.
Übernachtung im Voyage Hotel.
Mahlzeiten: Abendessen.

2. März 2018, Freitag:
Sehr früh verlassen wir heute die Stadt: eines der Grundübel Ulan Bators ist der ungehemmte Straßenverkehr. Ab morgens um 8 verstopfen Tausende von PKW, LKW, Eselkarren, und Bussen die wenigen Hauptstraßen. Es herrscht Dauerstau bis abends um 8. Daher wollen wir so früh wie möglich aufbrechen, um nicht gleich am Morgen schon im Stau zu stehen...

Unser heutiges Ziel ist der Hustai Nationalpark, wo wir zum ersten Mal auf die berühmten "Przhewalski" Pferde und ihre Reiter treffen werden. Die Nomaden züchten Rentiere, die wir ebenfalls in großer Zahl fotografieren können! Es werden sich unzählige hervorragende Fotomöglichkeiten in der weißen Schneelandschaft (so der Wettergott will) ergeben: Pferd mit Reiter, Reiter mit Rentierherde, Portraitaufnahmen der stolzen Nomaden, und vieles mehr!

Nach einem lokalen Mittagessen fahren wir weiter in die Kleinstadt Tseel, in deren Nähe sich weitläufige Nomadencamps für die Winterzeit befinden. Hier können wir das alltägliche Leben der Nomaden fotografieren, was sich über Jahrhunderte erhalten hat, und bis auf die Einflüsse der modernen Zeit (Handy oder elektrisches Licht) seit Dschingis Khaan kaum verändert hat.

Alle Aktivitäten finden im Rahmen des "Nomad-Festival" statt, welches von der mongolischen Fotografenvereinigung (MAP) organisiert wird, der Zugang zu den Veranstaltungsorten ist streng limitiert und wird auch konsequent kontrolliert. Wir haben eine vollumfängliche Lizensierung unserer Teilnehmer seitens der MAP erhalten und können alle Angebote ungehindert nutzen. Das Schöne am Festival ist, daß es überhaupt nicht "organisiert" ausschaut: die Nomaden machen das, was sie seit Jahrhunderten immer tun: sich um die Pferde kümmern, Kamele und Rentiere bewachen, mit dem Adler ausreiten, in einer Yurte leben. Aber natürlich sind die Reitvorführungen für Fotografen optimiert, und die Nomaden sind an die Anwesenheit von Fotografen gewöhnt.
Übernachtung in einem einfachen Motel in der Stadt (eventuell auch in einer traditionellen Yurte).
Mahlzeiten: Frühstück (abgepackt), Mittag- und Abendessen.

3. März 2018, Samstag:
Wir werden den Vormittag für weitere Aufnahmen des nomadischen Lebens nutzen: Alltag in der Yurte, Aktivitäten mit den Tieren (Pferde, Rentiere, Kamele), und mehr. Ein mongolisches Mittagessen gibt es Kraft für die Nachmittagsaktivitäten: jetzt stehen die Pferde und ihre Reiter im Mittelpunkt. Es wird Vorführungen der traditionellen mongolischen Reittechnik in allen Varianten geben - für eine fast unbegrenzte Fotovielfalt ist gesorgt!
Wir verabschieden uns nach dem Abendessen, welches wir nach Einbruch der Dunkelheit genießen werden. Danach fahren wir nach Ulan Bator zurück.
Übernachtung im Voyage Hotel.
Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

4. März 2018, Sonntag:
Am Sonntag machen auch die Nomaden eine Pause (ein Zugeständnis an moderne Zeiten), und wir fahren nach dem Frühstück für Landschaftsaufnahmen in den berühmten Terelj Nationalpark. Auf dem Rückweg besichtigen wir das wichtigste mongolische Monument, die Statue von Dschingis Khaan.
Übernachtung im Voyage Hotel.
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen.

5. März 2018, Montag:
Ein weiterer Höhepunkt steht heute auf dem Programm: die Adler- und Reitvorführungen der Nomaden! Obwohl die Aktivitäten der Nomaden auf die Interessen der Fotografen abgestimmt sind, haben die Reiter doch so viel Stolz und Ehrgeiz, die Besten zu sein, und wir werden eine authentische Atmosphäre erleben können. Es gibt unglaublich viele Fotomotive, viele Nomaden nehmen in traditioneller Kleidung an den Vorführungen teil!

Abends genießen wir bei einem mongolischen Barbeque den Abschluß dieser tollen Fotoreise!
Übernachtung im Voyage Hotel.
Mahlzeiten: Frühstück, Abendessen.

6. März 2018, Dienstag:
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen, wo die Reise endet. Abhängig von der gewählten Flugverbindung erreichen Sie Europa am späten Nachmittag oder abends.
Mahlzeit: Frühstück.

Ende der Reise.

Reisepreise:

1.980 Euro im halben Doppelzimmer pro Person
   160 Euro Einzelzimmerzuschlag (sollten wir in einer Yurte übernachten, ist für diese Nacht kein Einzelzimmer möglich)

***

Buchen Sie beide Winter-Mongolei-Touren zusammen, sparen Sie jede Menge Geld:
die Kombination der Reisen "Transmongol im Schnee" und "Adler, Pferde, und Nomaden" kostet:
3.430 Euro im halben Doppelzimmer
   340 Euro Einzelzimmerzuschlag

Unsere Leistungen (Adler, Pferde, Nomaden):

  • Teilnahme am Nomad-Festival;
  • Voll umfängliche Lizensierung durch den mongolischen Fotografenverband MAP;
  • 4 Übernachtungen im *** Voyage Hotel (o.ä.);
  • 1 Übernachtung im Motel (oder Yurte) in Tseel;
  • Alle erwähnten Fotomöglichkeiten;
  • Alle notwendigen Transfers;
  • Besuchs- und Fotogenehmigungen, Transfers, Eintritts- und Besuchsgebühren;
  • Mahlzeiten laut Programm;
  • Tanago-Informationsmaterial;
  • Fachkundige und erfahrene Tanago Reiseleitung (Deutsch + Englisch sprechend) plus örtliche Reiseleitung.

Nicht im Reisepreis enthalten sind Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Flüge, sowie sämtliche nicht erwähnten Mahlzeiten.

Diese Reise wird uns in Fremdwährungen berechnet. Da der Umrechnungskurs ausländischer Währungen zum Euro (unserer Rechnungswährung) sehr unberechnbar geworden ist, und wir den Reisepreis nicht mit fiktiven Währungsreserven belasten möchten, stellt der veröffentlichte Preis den Umrechnungskurs zum 1.11.2017 dar. Preisabweichungen auf Grund internationaler Währungsschwankungen und etwaiger unvorhergesehener Leistungsabweichungen unserer Partner behalten wir uns daher ausdrücklich vor.

Auch als Alleinreisender können Sie ein "halbes" Doppelzimmer buchen, wir bemühen uns, Ihnen einen weiteren "halben-Doppelzimmer-Bucher" zuzuteilen. Gelingt dies jedoch wider Erwarten nicht, berechnen wir Ihnen den Einzelzimmerzuschlag.

Die Maximalteilnehmerzahl beträgt 12 Teilnehmer, ab 6 Teilnehmern findet sie statt. Bitte buchen Sie spätestens bis zum 31. Januar 2018!

Anmerkungen:
Die Mongolei hat nach dem Ende der Sowjetunion versucht, eine unabhängige Wirtschaft- und Gesellschaftsordnung aufzubauen. Dies ist nicht immer gelungen, vieles erinnert auch heute noch an sowjetische Zeiten. Nichtsdestotrotz ist es heute eine lupenreine Demokratie und versucht, den Anschluß an die Moderne zu schaffen. Das Land ist jedoch nachwievor arm, und durch die sehr dünne Besiedlung ist eigentlich nur die Hauptstadt etwas westlicher und moderner.

Vor allem die Ursprünglichkeit des Landes, die sich über Jahrhunderte erhalten konnte, ist einmalig. Bei einer Fahrt über das Land trifft man deshalb immer wieder auf Nomaden, die in ihren Rundzelten so leben wie schon vor langer Zeit. Die weißen Jurten der Nomaden, die mit ihren Schaf- und Ziegenherden, aber auch mit Kamelen und Yaks im kargem Gras- und Hochland umherziehen, sind dabei schon von weitem zu erkennen.
Endlose, einsame Weiten mit sanften Hügeln und der tiefblaue Himmel geben den besten Hintergrund für unsere Fotografie.

Bitte beachten Sie, daß die Infrastruktur des Landes nicht mit Zentraleuropa verglichen werden kann. Busse und Straßenzustände entsprechen nicht dem Standard in Westeuropa. Unsere Fahrzeuge während des Aufenthalts in der Mongolei sind geländegängige UAZ aus russischer Armeeproduktion. Der Fahrkomfort ist auf den ungeteerten Wegen wesentlich besser als bei einem modernen SUV, zudem kommt der UAZ wirklich überall hin (und durch). Steile Hügel, reissende Furten, oder Schnee, Matsch und Schräglagen machen ihm überhaupt nichts aus. Der Sitzkomfort ist akzeptabel, es gibt allerdings keine Sicherheitsgurte oder andere Zeichen westlicher Dekadenz.

Die typisch mongolischen Yurten bieten eine einfache Übernachtungsmöglichkeit. Wichtigstes Utensil: der holzgefeuerte Ofen, der wohlige Wärme spendet. Die sanitären Anlagen im asiatischen Stil sind einfach und befinden sich außerhalb der Yurte. Duschen mit fliessendem Wasser gibt es i.d.R. nicht.

Fotoausrüstung:
Portraitobjektiv, Teleobjektiv (eventuell mit Telekonverter), Weitwinkel. Ausreichend Batterien oder Akkus. Stativ, Blitz mit Bouncer, Fernauslöser.

Temperaturen & Technik:
Die Mongolei ist geprägt von einem zentralkontinentalen Klima: heiße Sommer und kalte Winter. Während das Wetter jederzeit tagesweise komplett wechseln kann, sollten Sie sich auf Temperaturen von deutlich unter dem Gefrierpunkt einstellen. Minus 20° C sind keine Seltenheit, es weht meist ein konstanter Wind, der teils auch stark sein kann. Wir erwarten viel blauen Himmel mit Sonnenschein, bitte bedenken Sie, daß die Sonne wesentlich intensiver als bei uns scheint.

Für die Mongolei benötigen Sie einen Weltreisestecker (Adapter). Lesen Sie die gesundheitlichen Informationen zum Land auf der Homepage des Tropeninstituts.

Einreisebestimmungen:
Für Deutsche besteht die Möglichkeit, ohne Visum für 30 Tage zu rein touristischen Zwecken einzureisen. Benötigt wird auf jeden Fall ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepaß mit mindestens 1 freien Seite! Alle Angaben gelten für deutsche Staatsbürger. Angehörige anderer Nationalitäten erkundigen sich bitte bei der für sie zuständigen Botschaft.

Danksagung:
Wir danken unserem Freund Temuulen B. für die fantastischen Fotos aus seinem Heimatland.