Click here for English homepage
Click here for English homepage

Persönliche Beratung

+49 (0)151 27 588 064

Mi. & Fr. 15-19 Uhr

Fotoreisen &
Eisenbahnreisen

Nordkorea Dampf Tanago Eisenbahnreisen Erlebnisreisen

Nordkorea:

Mit dem Zug durchs Land

25. Oktober - 4. November 2017

Nordkorea: Mit dem Zug durchs Land

2015 fuhren wir sehr erfolgreich mit unserem Sonderzug durchs Land. Wir erlebten den unbekannten Norden, entdeckten Großstädte wie Chongjin und Hamhung, konnten Hunderte von Bildern der Diesel- und E-Traktion der nordkoreanischen Eisenbahn schießen, fuhren in bislang ungekannter Intensität auf der Metro in Pyongyang, und vieles mehr.

Diese erfolgreiche Reise steht mit ein paar kleineren Veränderungen wieder im Programm. Wir haben auf vielfachen Wunsch die Anteile des "normalen" Touristenprogramms erhöht, ohne dabei ein einziges Eisenbahnerlebnis fallen zu lassen. Allerdings schreibt die nordkoreanische Staatsbahn vor, daß Sonderzüge nur zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember verkehren dürfen.

Sie erleben gleich 3 Dampflokeinsätze in Nordkorea, schauen hinter die Fabrikfassaden, und kommen direkt mit dem nordkoreanischen Alltag in Berührung.

EisenbahnreiseFotoreise
Teilnehmerzahl ? min. 30
Dauer ? 11 Tage
Verpflegung ? Vollpension
Preis ? ab 3.290 €
Plätze frei Noch Plätze frei
Diese Reise jetzt buchen

 

Ihr Reiseprogramm:

25. Oktober 2017, Mittwoch:
Treffen aller Teilnehmer zur Übergabe der nordkoreanischen Visa in Yanji (auch Yanbian genannt) bei Tumen, gemeinsames Abendessen zum gegenseitigen Kennenlernen und erstem Fachsimpeln. Der Transfer vom Flughafen oder Bahnhof der Stadt zum Hotel ist im Reisepreis eingeschlossen.
Übernachtung in Yanji.
Mahlzeiten: Abendessen.

Die Anreise nach Yanji im Nordosten Chinas haben wir aufgrund der vielen unterschiedlichen Optionen diesmal nicht im Preis inkludiert. Yanji erreicht man am einfachsten via Peking oder Schanghai, gerne buchen wir auch die entsprechenden Flüge von Ihrem Heimatflughafen bis zum Zielort für Sie dazu, bitte vermerken Sie dies mit dem gewünschten Abflughafen auf dem Buchungsformular. Abflug in Europa wäre dann am Vortag, also am Dienstag, den 24. Oktober 2017. Egal mit welchem Flug Sie in Yanji ankommen werden, es ist immer ein Transfer zum Hotel für Sie gebucht.

Alternativ zum Flugzeug können Sie auch ganz klassisch mit der Bahn anreisen. Der Fahrplan weist 2 Direktzüge zwischen Peking und Yanji aus: der Hochgeschwindigkeitszug verläßt Peking um 07:13, und kommt um 16:36 am gleichen Tag in Yanji an. Der Nachtzug fährt um 13:00 in Peking los, und erreicht Yanji um 14:06 am nächsten Tag. Reisen Sie mit der Bahn, ist ein zusätzlicher Reisetag notwendig, d.h., Sie müssen bereits am 23. Oktober in Europa abfliegen.

26. Oktober 2017, Donnerstag:
Unser Nordkorea-Abenteuer beginnt nach dem Frühstück mit der Busfahrt von Yanji zum Grenzübergang Quanhe (China) - Wonjong (KDVR). Den Grnezübergang selbst erledigen wir zu Fuß und nehmen dabei unser Gepäck mit durch die chinesische Grenzkontrolle (etwa 300 Meter). Ein kostenloser Shuttlebus bringt uns über die Grenzbrücke nach Nordkorea, wo bereits unsere nordkoreanischen Reiseleiter im Grenzabfertigungsgebäude warten. Von dort geht es mit einem nordkoreanischen Bus weiter nach Rason. Die nordkoreanische Stadt im Grenzdreieck zwischen Nordkorea, China, und Russland ist schon sehr von den Chinesen dominiert, es gibt China-Taxen, China-Waren, ganze China-Geschäfte, etc. Gerüchteweise sollen die Chinesen auch Sitze im Stadtparlament haben, um ihren Einfluß auf die chinesischen Investitionen in der Sonderwirtschaftszone geltend zu machen.

Wir besichtigen die Stadt, u.a. auch die örtliche Niederlassung der Zentralbank, an deren Schaltern es sogar ganz offiziell möglich ist, Westwährungen in nordkoreanische Won einzutauschen! Im Rest des Landes ist dies strengstens untersagt.
Übernachtung in Rason.
Mahlzeiten: Vollpension.

27. Oktober 2017, Freitag:
Mit unserem Bus geht es heute nur knapp 120 Kilometer weiter in Richtung Süden nach Chongjin, die Straße verläuft weitgehend parallel zur Bahnstrecke, was zusätzliche Streckenaufnahmen ermöglicht.

Nachmittags bieten wir Ihnen zwei Programme an: zum einen eine Besichtigungstour durch die Stadt Chongjin, die uns einen ersten Eindruck vom "echten" nordkoreanischen Leben außerhalb der Sonderwirtschaftszone in Rason bietet. Alternativ haben wir heute die einmalige Chance, gleich vier (!) nordkoreanische Dampfloks (C-Kuppler aus japanischer Produktion) zu sehen, welche vor der Kulisse des örtlichen Stahlwerks rangieren!?
Übernachtung in Chongjin.
Mahlzeiten: Vollpension.

28. Oktober 2017, Samstag:
Chongjin ist auch Heimat eines umfangreichen Straßenbahn- und O-Bus-Netzes, wir haben Sonderfahrten durch die Stadt mit beiden Verkehrsträgern angefragt - sowohl mit dem O-Bus als auch mit der Straßenbahn sind die Genehmigungen vorhanden.
Auch heute Nachmittag sind wir wieder mit einem Dampfzug unterwegs, diesmal mit einer D-gekuppelten Schlepptenderlok der Baureihe JF und einem gemischten Güterzug (1 nordkoreanischer Personenwagen und einige Güterwagen) von Chongjin ins 30 Kilometer entfernte Kyongson.
Übernachtung in Chongjin.
Mahlzeiten: Vollpension.

29. Oktober 2017, Sonntag:
Heute steht uns ein voller Fahrtag mit unserem Sonderzug bevor: es geht etwa 300 Kilometer via Kilju und Kimchaek nach Hamhung. Die Strecke führt sehr abwechslungsreich teils an der Küste, teils an den Gebirgsausläufern entlang. Sie werden sehr viel zu sehen bekommen: ländliches Leben, kleine Städte und Dörfer, und immer wieder spannende Einblicke ins Land!

Der Sonderzug wird aus 3-4 ehemals Schweizer Wagen der Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS) gebildet, die noch vor den großen Embargos nach Nordkorea verkauft wurden. Sehr bequemes Sitzen, Fenster zum Öffnen und ungehindertem Rausschauen und Fotografieren! Dazu kommen 1-2 Speisewagen, diverse nordkoranische Schlaf- und Dienstwagen, und eine nordkoreanische Diesellok, da aufgrund der häufigen Stromausfälle unser Zug nicht mit einer Ellok fahren darf!
Übernachtung in Hamhung.
Mahlzeiten: Vollpension.

30. Oktober 2017, Montag:
Die Stadt Hamhung bietet sowohl Eisenbahnfans als auch "ganz normalen Touristen" eine Menge attraktiver Aktivitäten: zur Pflicht eines jeden Besuchs in der Stadt gehört natürlich ein Besuch bei den beiden Führern, deren Statuen auf einem künstlichen Hügel über der Stadt trohnen. Auch der Ryangchon Tempel, gebaut im Jahr 753, ist einen Besuch wert. In der Düngemittelfabrik erleben wir den nordkoreanischen Fabrikalltag, bei unserem letzten Besuch war gerade Appell mit Fahnen und feierlichem Gelöbnis zur Produktionssteigerung der Fabrikkollektive angesagt.
Für Eisenbahnfans ist natürlich die elektrische 762mm-Schmalspurbahn der wichtigste Programmpunkt: ein intensiver Personenverkehr sorgt innerhalb der Stadtgrenzen für viele Aufnahmemöglichkeiten. Es gibt einen Fahrplan, aber aufgrund vieler Unwägbarkeiten wie Stromausfällen wird gefahren, wenn's paßt.
Übernachtung in Hamhung.
Mahlzeiten: Vollpension.

31. Oktober 2017, Dienstag:
Abschied von Hamhung und eine ganztägige Fahrt unseres Sonderzuges durch die spektakuläre Bergwelt Zentralkoreas stehen auf dem Programm. Wir durchqueren die koreanische Halbinsel einmal von Ost nach West, und erleben das ländliche Nordkorea abseits der großen Zentren live vom Zugfenster aus. Auf den vergangenen Reisen hatten wir Zugkreuzungen oder Überholungen an fast jedem Unterwegsbahnhof, für Foto-Action ist also gesorgt. Abends erreichen wir dann die nordkoreanische Hauptstadt. Es gibt momentan nur 2 Touristenhotels in der Stadt, wir haben das zentral gelegene Koryo-Hotel zugeteilt bekommen (allerdings kann dies durch die nordkoreanische Seite auch jederzeit wieder, auch extrem kurzfristig) geändert werden.
Übernachtung in Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

1 November 2017, Mittwoch:
Etwa 150 Kilometer nördlich Pyongyangs liegt die kleine Stadt Hyangsan. Warum ausgerechnet Hyangsan als ein weiterer Einsatzort einer Dampflok der MIKA-Klasse bestimmt wurde, wird vielleicht für immer ein Rätsel bleiben, muß die Lok doch extra aus dem Süden Pyongyangs über mehrere Hundert Kilometer hierher gebracht werden. Wir wollen uns nicht beschweren und fahren einen weiteren Sonderzug mit dieser Lok bis nach Kujang, bevor sich unser Hauptzug dann wieder mit einer Diesellok bespannt via Sunchon nach Pyongyang aufmacht. Für den heutigen Tag haben wir eine M62 als Zuglok angefragt.
Ankunft in der nordkoreanischen Hauptstadt am späten Abend.

Alternativ können Sie auch an einem rein touristischen Programm teilnehmen: es gäbe noch viel mehr in Pyongyang zu sehen, auch die kleine Hafenstadt Nampo südlich der Hauptstadt bietet viel nordkoreanischen Alltag. Ebenfalls wäre ein Besuch an der Demarkationsline zu Südkorea und in Kaesong denkbar. Wir buchen das bei Ihnen beliebteste Programm.
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

2. November 2017, Donnerstag:
Es ist schon ein wiederholter Aufenthalt in der Stadt, und jedes Mal überraschen uns unsere Gastgeber mit neuen Varianten für noch mehr Besuchsmöglichkeiten. Wir starten mit einer Besichtigung des Großen Mansudae Monuments, das den beiden verstorbenen Führern huldigt. auch der nahegelegene Fontänenpark ist einen kurzen Stop wert. Danach beginnt eine Stadtbesichtigung per Bus und wir sehen dabei schon die ersten Obusse und Tatra-Straßenbahnen. Ausreichend Zeit nehmen wir uns auch für das legendäre U-Bahn-System der Stadt, das tiefstgelegene U-Bahn der Welt mit tollen Bahnhöfen und immer noch ex-Berliner U-Bahn-Wagen! Aber die Produktion einheimischer Fahrzeuge hat bereits begonnen - also sollte man nicht zu lange mit einem Besuch hier warten! Wir fahren in den regulären Zügen mit und fotografieren ausgiebig in den Unterwegsbahnhöfen.

Im Kumsusan-Palast werden die beiden verstorbenen Führer einbalsamiert aufgebahrt der Öffentlichkeit präsentiert. Ein eindrückliches Schauspiel und ein Lehrstück auch für unsere eigene Geschichte! Unsere nordkoreanischen Gastgeber erwarten ein angemessenes Auftreten unserer Gruppe.
Vor dem Palast verkehren die ehemals Züricher Straßenbahnwagen, aber es gibt keinerlei offizielle Genehmigung, diese auch fotografieren zu dürfen. Allerdings steht man gelegentlich einfach so vor dem Tor des Palastes und schwupps, kommt schon wieder eine Bahn in den Sucher gefahren... Manchmal klappt's, manchmal nicht. Wir haben in der Vergangenheit extrem großzügige Auslegungen der Fotomöglichkeiten vor dem Palast erlebt, aber auch komplette Besuchsverbote. Es gibt also keinerlei Garantie für diesen Programmpunkt, die Stadt bietet glücklicherweise noch viel mehr an touristischen und Nahverkehrshöhepunkten, die wir im weiteren Verlauf des Tages besuchen werden.
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

3. November 2017, Freitag:
Das sehr sehenswerte U-Bahn-Museum der Stadt steht heute als erstes auf unserem Programm. Augen und Ohren auf, und das Gehirn eingeschaltet bei diesem Besuch! Danach fahren wir mit einem der legendären Chollima Busse (#903) auf einer exklusiven Sonderfahrt durch die Stadt. Wir halten am Triumphbogen (natürlich größer als das Original...), an dem zufälligerweise auch jede Menge Obusse vorbeifahren... Zurück geht es bis zum Hauptbahnhof, auf dessen Vorplatz wir ausreichend Zeit für weitere Aufnahmen des regulären Bus-, Obus-, und Straßenbahnbetriebs haben! Eine dieser Straßenbahnen wird eine Tatra T4D sein, mit der wir zu einer weiteren Sonderfahrt entlang der Kwangbok Straße aufbrechen.

Nach dem Mittagessen wechseln wir das Straßenbahnmodell und sind nun mit einer KT8D5K unterwegs, wieder mit vielen Fotomöglichkeiten! Als nächstes besuchen wir das Museum der 3 Revolutionen - mit einer Sammlung von Eisenbahnfahrzeugen im Außenbereich und einer sehenswerten Schwerindustriehalle. Als Abschluß steht ein Besuch des Denkmals der Partei auf dem Programm, direkt an einer intensiv befahrenen Straßenbahnroute gelegen... Sollten wir dann immer noch Zeit haben, besuchen wir die Buchhandlung für fremdsprachige Bücher und machen Aufnahmen vom Kim Il Sung Platz und seinen O-Bussen.
Bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die Reise nochmals Revue passieren...
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

4. November 2017, Samstag:
Da wir bereits im Vorfeld der Reise viele Anfragen zu jeweils unterschiedlichen An- und Abreisevarianten erhalten haben, endet das Programm heute morgen nach dem Frühstück.

Ihnen stehen 2 Optionen offen: entweder mit der Bahn nach Peking zu reisen, oder mit Air Koryo zu fliegen. Zu beiden Optionen finden Sie alle Details in der Sektion "Preise & NLeistungen". Falls Sie noch ein paar Tage in Peking verbringen möchten, bevor Sie nach Hause reisen, arrangieren wir gerne ein entsprechendes Programmpaket für Sie.

Ende der Reise.

Preise:

Hauptprogramm:
ab Yanji Flughafen/Bahnhof, 1 Übernachtung in Yanji, Bustransfer zur Grenze CN/KDVR, Komplettprogramm in Nordkorea bis zum 4. November morgens nach dem Frühstück):

3.290 € p.Person im geteilten Doppelzimmer (bei Buchung bis 15. April 2017)
3.580 € p.Person im geteilten Doppelzimmer (bei Buchung ab 16. April 2017)
? 365 € Einzelzimmerzuschlag (für jede Buchung)

Partnerrabatt für Buchungen ab dem 16. April 2017: buchen Sie als Paar ein Doppelzimmer zusammen, zahlt eine Person 3.780 €, die andere Person erhält einen Rabatt von 150 €!

Mindestteilnehmerzahl: 30.

Visa-Kosten:
?? 70 € Visum Nordkorea
? 170 € Visum China (einmalige Einreise)
? *
Bitte beachten Sie die Anmerkungen zum China-Visum im Abschnitt "Wichtige Informationen".

Option 1 (Anreise nach Yanji mit der Bahn):
Abholung am Flughafen Peking und Transfer ins Paragon-Hotel am 24. Oktober 2017, am 25. Oktober 2017 kurzer Fußweg zum direkt dem Hotel gegenüberliegenden Hauptbahnhof, Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug D21 nach Yanji (07:13-16:36) in First Class, Abholung am Bahnhof in Yanji und Transfer ins Gruppenhotel:

? 250 € p. Person im geteilten Doppelzimmer
?? 75 € Einzelzimmerzuschlag
Mindestteilnehmerzahl: 2.

Option 2 (Abreise ab Pyongyang nach Peking am 4. November 2017 mit dem Zug):
Am 4. November 2017 Transfer zum Hauptbahnhof Pyongyang, Fahrt mit dem internationalen Schnellzug K28 von Pyongyang nach Peking im Schlafwagen 1. Klasse "Softsleeper" 10:10-08:38, Ankunft in Peking am nächsten Tag (5. November). Abholung und Transfer zum Flughafen Peking:

?? 340 € p. Person
Mindestteilnehmerzahl: 1.

Option 3 (Abreise ab Pyongyang nach Peking am 4. November 2017 mit Air Koryo):
Am 4. November 2017 Transfer zum Flughafen Pyongyang und Flug mit Air Koryo in Economyklasse nach Peking, Ankunft dort im Terminal 2, Flugzeiten 08:30-10:15)

?? 260 € p. Person
Mindestteilnehmerzahl: 10.


Leistungen (je nach Programmteil):

  • Touristisches Besichtigungsprogramm in Nordkorea gemäß Ausschreibung;
  • Sonderfahrten mit mindestens 2 O-Bus-Baureihen;
  • Sonderfahrten mit mindestens 2 Straßenbahnbaureihen;
  • 2 Dampflok-Sonderfahrten;
  • Rangierdampf in Chongjin;
  • Sonderzugfahrten mit BLS-Wagen durch Nordkorea;
  • Sonderbesuchsprogramm bei der U-Bahn Pyongyang;
  • Alle Eintritts- und Besuchsgebühren laut Programm;
  • Alle Transfers in Nordkorea und in China zur Grenze KDVR;
  • Fotogenehmigungen bei offiziellen Programmpunkten;
  • Vollpension in Nordkorea, Frühstück in China;
  • Unterkünfte in den best-möglichen Hotels;
  • Erfahrene Tanago Reiseleitung (Deutsch & Englisch sprechend), sowie lokale Führer;
  • Tanago Informationsmaterial.


Nicht im Reisepreis enthalten sind alle als optional gekennzeichneten Leistungen, Flüge, Visa, persönliche Ausgaben. Ebenfalls nicht inklusive sind Trinkgelder: bitte rechnen Sie mit 70 € pro Teilnehmer für das nordkoreanische Personal, und 5 € pro Teilnehmer für den chinesischen Busfahrer.

Bite beachten Sie auch die umfangreichen Versicherungsmöglichkeiten unseres Partners Hanse-Merkur, die Sie auf dieser Seite buchen können. Speziell Auslandsreisekrankenversicherung und Reiserücktrittskostenversicherung sollten Sie sich anschauen. Zu den Angeboten geht es hier.

Wir führen diese Reise mit mindestens 30 Teilnehmern durch, der Anmeldeschluß ist am 1. August 2017.

Visa:
Sowohl für China, als auch für Nordkorea sind Visa vorgeschrieben. Das nordkoreanische Visum wird als Einlegeblatt für jeden Reisepaß ausgestellt und von Ihrem Reiseleiter in Yanji verteilt. Hierfür benötigen wir etwa 2 Monate vor Reisebeginn einige Angaben von Ihnen, die wir rechtzeitig abfragen werden.
Das chinesische Visum muß vor Einreise beantragt werden. Macht Tanago dies, müssten wir dafür 170 € berechnen. Preiswerter wird es, wenn Sie selbst nach unseren Anleitungen das Visum beantragen. Dies ist absolut unproblematisch, Sie müssen noch nicht einmal persönlich zur Botschaft gehen, sondern können einen der vielen Visa-Dienste beauftragen, für Sie in der Schlange zu stehen... Die entsprechenden Unterlagen senden wir Ihnen 6-8 Wochen vor Reisebeginn zu, die Beantragung des Visum dauert eine Woche.

Vor- oder Anschlußprogramm China:
Wir haben bereits einige Anfragen zu individuellen Programmen in Peking erhalten, wenn auch Sie gerne vor oder nach der Reise einige Tage in Peking oder an anderen Orten in China verbringen möchten, buchen wir gerne ein entsprechendes Programm für Sie. Bitte schreiben Sie uns Ihre Wünsche.

Reise mit der Transsib:
Auch dies ist möglich, allerdings empfehlen wir Ihnen die Route via der Mongolei bis nach Peking zu nehmen, die Manschurienstrecke via Harbin paßt nur mit sehr vielen Zwischentagen ins Programm. Von einer Fahrt via Wladiwostok und den Grenzübergang Tumanggang zwischen Russland und Nordkorea raten wir ab. Die Öffnung des Grenzübergangs für Individualreisende kann nicht garantiert werden, die Anschlußzüge verkehren häufig verspätet, und mit der Gruppe im Jahr 2015 haben wir dort eine extrem harte nordkoreanische Zollkontrolle erleben müssen, die alle anderen Kontrollen im Land bei weitem "übertraf". ?

Anmerkungen:
Erste Frage zu einer Nordkoreareise: ist das Land sicher? Nordkorea ist das vielleicht sicherste Reiseland der Welt. Kriminalität gegenüber Ausländern ist völlig unbekannt, Sie können dank permanenter Rundumüberwachung nicht verloren gehen, und alle außenpolitischen Exzesse speziell zwischen den Herren Kim und Trump haben keinerlei Einfluß auf Touristen im Land! Lassen Sie sich nicht vom außenpolitischen Getöse um Nordkorea verwirren. Im Land sind Touristen immer willkommen, es wird auch keine Gehirnwäsche betrieben, und wer sich vernünftig bewegt und selber keine Missionsabsichten hat, erfährt auch Dinge, die vielleicht nicht so dem üblichen Vorurteil gegenüber dem Land entsprechen.

Unser Programm ist darauf ausgerichtet, Ihnen einen möglichst intensiven Einblick ins Land zu geben. Einen kompletten Blick werden wir nicht erreichen können, da für einige Bereiche grundsätzliche keine Genehmigungen erteilt werden, wir auch manchmal nur das zu sehen bekommen, was wir sehen sollen. Bestimmte Gegenden des Landes, aber auch bestimmte U-Bahn-Stationen oder Obus-Betriebshöfe sind z.B. tabu). Wir haben diese Orte alle auf unsere Wunschliste gesetzt, müssen aber auch respektieren, wenn unsere nordkoreanischen Partner kein grünes Licht für alles geben können. Nichts ist in Stein gemeißelt, vieles wird auch erst vor Ort entschieden. Ein Faktor ist dabei sicherlich, wie gut sich die Gruppe bislang benommen hat. In dieser Beziehung durften wir auf allen vorangehenden Reisen am Ende immer mehr sehen und fotografieren, als im offiziellen Programm vermerkt war! Dieser Tradition wollen wir treu bleiben.

Wir haben für unseren Aufenthalt im Land immer die best-möglichen Hotels angefragt. Darunter sind einige sehr gute 4 oder 5-Sterne Hotels, aber auch nur 2 Sterne. In Pyongyang wurde uns das 4-Sterne Koryo-Hotel bestätigt. Das staatliche Reisebüro hat allerdings auch keine Bedenken, uns ins 4-Sterne Yanggakdo-Hotel in Pyongyang umzuquartieren, falls eine ausländische Delegation kurzfristig ganze Etagen im Koryo-Hotel bucht.

Ein offenes Wort zur ex-Züricher Kurbeli-Tram in Kumsusan: die Straßenbahn steht offiziell nur Besuchern des Kumsusan-Palasts offen. Eine Genehmigung zur Besichtigung der Straßenbahn wird niemals offiziell erteilt. Vor Ort sieht vieles dann aber auch ganz anders aus, bislang gab es für uns, falls die Bahn fuhr, keine Schwierigkeiten, die Fotomöglichkeiten auf dem kleinen Dienstweg zur arrangieren. Da die Straßenbahn Teil des Führerkults ist, können wir nach nordkoreanischer Logik die Bahn auch nur fotografieren, falls der Palast geöffnet ist.

Wir werden alle im regulären Betrieb befindlichen Straßenbahn-Baureihen erleben (alles Tatra, teils mit Wagen aus Dresden, Leipzig, und Magdeburg). Auch bei den O-Bussen wollen wir die Baureihenvielfalt komplett abdecken. Unsere Reiseplanung ist einerseits durch fixe Besuchspunkte im Tourismus- und Fachprogramm festgelegt, andererseits bieten sich in den Zeiten dazwischen immer wieder Möglichkeiten für spontane Ausflüge. Das hat bislang hervorragend funktioniert!

Bei der U-Bahn genießen wir vollkommen neue Fotomöglichkeiten: zum einen dürfen wir jetzt beide U-Bahn-Linien mit bis zu 14 Fotohalten unterwegs befahren, zweitens können wir länger an unseren Wunschstationen bleiben, als anderen Gruppen erlaubt wird. Die U-Bahn fährt noch mehrheitlich mit ehemals Berliner BVG Wagen des Typs D (Dora), die Ende der 1990er nach Nordkorea verkauft wurden. Sogar die alten Berliner Fensterkritzeleien sind noch vorhanden! Allerdings wurde im Herbst 2015 bereits der erste Prototyp eines im Lande gefertigten neuen U-Bahn-Zuges der Öffentlichkeit vorgestellt und ist seit dem 1. Januar 2016 im Einsatz. Die alte Berliner Herrlichkeit wird also bald zu Ende sein! Wir werden die Gelegenheit haben, sowohl in den alten, als auch in den neuen U-Bahn-Zügen mitzufahren.Unser U-Bahn-Besuchsfahrplan ist so ausgelegt, daß wir ohne andere westliche Besucher in der U-Bahn unterwegs sein werden, also nur mit den einheimischen Fahrgästen reisen werden.

Wir waren mehrfach in jüngster Zeit vor Ort und kennen unsere örtlichen Partner sehr genau. Wir wissen, was geht, und was nicht funktioniert. Wir haben sehr erfolgreiche Reisen nach Nordkorea veranstaltet, auf denen unsere Gäste immer mehr zu sehen bekamen, als ursprünglich genehmigt war.

Dieser Erfolg hat aber seinen Preis: wir werden uns an gewisse Regeln halten müssen, um den Gesamterfolg der Reise nicht zu gefährden. Dazu gehört auch, den Verehrungskult der Nordkoreaner gegenüber der Kim-Familie mitzumachen. Dies ist ein Pflichtprogramm und wir können uns dem nicht entziehen. Wer Probleme damit hat, sich den örtlichen Sitten und Gebräuchen anzupassen, sollte lieber zu Hause bleiben. Wem es erst während der Reise auffällt, daß er/sie es nicht mag, behindert das Gruppenprogramm, gefährdet unsere lokalen Reiseleiter, und wird sofort und ohne weitere Ansprüche nach Hause geschickt.

Zu den Regeln gehört auch, daß Nordkorea keine Journalisten ins Land läßt. Auch nicht zu privaten Besuchen. Jeder Visa-Antrag wird sehr genau seitens der Nordkoreaner geprüft, es wird im Internet nachgeschaut, ob es journalistische Aktivitäten gibt. Bei einem positivem Fund wird kein Visum erteilt. Sollte dies erst während der Reise entdeckt werden, ist die Tour für die betreffende Person sofort und ohne weitere Ansprüche beendet. Einreiseverbote gelten auch für Personen jedlicher Nationalität, die früher in Südkorea in Staatsbetrieben oder in- oder ausländischen Armeen gearbeitet haben.

Bitte lassen Sie sich nicht durch diese hart erscheinenden Regeln abschrecken. Auf allen unseren bisherigen Reisen genossen wir eine sehr bevorzugte Behandlung seitens der Nordkoreaner. Manches ging auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht, aber vieles wurde ganz spontan und zusätzlich möglich gemacht. Unsere Reiseleiter wissen, was wir wollen und versuchen ihr Bestes, uns zufriedenzustellen. Normalerweise wird das Besuchsprogramm vor Ort genauso durchgeführt, wie es im Vertrag steht, selbst ungewöhnliche Aktivitäten sind dann kein Problem. Kleinere ?nderungen im Reiseablauf können allerdings jederzeit eintreten und werden offen kommuniziert.

Nordkorea ist nachwievor ein geheimnisvolles Land, und nach jedem unserer Besuche dort kommen wir mit neuen Fragen zurück, wenn wir mal wieder hinter die Kulissen schauen durften.

Kommen Sie mit!