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Fotoreisen &
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Tibet Kashgar Luxuszug Tanago Eisenbahnreisen Erlebnisreisen

China:

Tibet & Kashgar im Luxuszug

4. - 18. Oktober 2017

China: Tibet & Kashgar im Luxuszug

Seit über 10 Jahren fährt unser chinesisches Partnerbüro mit besten Verbindungen zur chinesischen Staatsbahn und dem Eisenbahnministerium einen eigenen luxuriösen Sonderzug durch China.

Dieses Jahr steht eine ganz besondere Route auf dem Programm: von Lhasa via Turpan und Kashgar nach Urumqi! Erleben Sie die einmalige Schönheit der Landschaft, die Gastfreundschaft der Menschen, und die jahrtausende alte Geschichte und reisen Sie im eigenen Luxuszug mit privaten Abteilen und  hervorragender Küche.

EisenbahnreiseFotoreise
Teilnehmerzahl    min. 30
Dauer    13 Tage
Verpflegung    Vollpension
Preis    ab 12.980 €
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Ihr Reiseprogramm:

4. Oktober 2017, Mittwoch:
Mit Siwss, der Schweizer Fluggesellschaft, fliegen Sie von vielen deutschen Flughäfen vormittags via Zürich nach Peking. Genießen Sie dabei den Luxus der Swiss-Businessklasse! Weitere nicht-deutsche Abflughäfen auf Anfrage.

5. Oktober 2017, Donnerstag:
Am frühen Morgen kommen Sie in Peking an, bereits am Ankunftsgate werden Sie erwartet und auf kürzestem Weg durch den Flughafen geleitet. Am Ausgang wartet schon Ihr Transfer zum nahegelegenen, 5 Sterne Crown Plaza Hotel. Gönnen Sie sich etwas Zeit zum Ankommen, bevor Sie am späten Vormittag zu einer deutschsprachigen Stadtrundfahrt durch Peking aufbrechen. Die Mega-Metropole bietet nicht nur alte Tempel und kaiserliche Gemächer, sondern auch einmalige Bauwerke der Moderne!
Übernachtung in Peking.
Mahlzeiten: Frühstück.

6. Oktober 2017, Freitag:
Nach dem Frühstück setzen Sie die Reise nach Tibet fort, und fliegen mit Air China nach Lhasa. Gegen Mittag kommen Sie in Lhasa an und fahren direkt zu Ihrem Zuhause für die nächsten 3 Nächte, dem luxuriösen 5-Sterne St. Regis Lhasa Resort.

Ihr Hotel liegt inmitten einer der besten Gegenden der Stadt, dem Barkhor Viertel, und bietet eine wunderbare Oase der Ruhe und Entspannung mit direktem Blick auf die ehemalige Residenz des Dalai Lama, den Potala Palast! . Die Hügel tel Mit unserem Bus geht es heute nur knapp 120 Kilometer weiter in Richtung Süden nach Chongjin, die Straße verläuft weitgehend parallel zur Bahnstrecke, was zusätzliche Streckenaufnahmen ermöglicht.

Nachmittags bieten wir Ihnen zwei Programme an: zum einen eine Besichtigungstour durch die Stadt Chongjin, die uns einen ersten Eindruck vom "echten" nordkoreanischen Leben außerhalb der Sonderwirtschaftszone in Rason bietet. Alternativ haben wir heute die einmalige Chance, gleich vier (!) nordkoreanische Dampfloks (C-Kuppler aus japanischer Produktion) zu sehen, welche vor der Kulisse des örtlichen Stahlwerks rangieren!  
Übernachtung in Chongjin.
Mahlzeiten: Vollpension.

28. Oktober 2017, Samstag:
Chongjin ist auch Heimat eines umfangreichen Straßenbahn- und O-Bus-Netzes, wir haben Sonderfahrten durch die Stadt mit beiden Verkehrsträgern angefragt - für den O-Bus schaut´s nicht schlecht aus, für die Straßenbahnsonderfahrt müssen wir noch ein paar Bretter bohren.
Auch heute Nachmittag sind wir wieder mit einem Dampfzug unterwegs, diesmal mit einer D-gekuppelten Schlepptenderlok der Baureihe JF und einem gemischten Güterzug (1 nordkoreanischer Personenwagen und einige Güterwagen) von Chongjin ins 30 Kilometer entfernte Kyongson.
Übernachtung in Chongjin.
Mahlzeiten: Vollpension.

29. Oktober 2017, Sonntag:
Heute steht uns ein voller Fahrtag mit unserem Sonderzug bevor: es geht etwa 300 Kilometer via Kilju und Kimchaek nach Hamhung. Die Strecke führt sehr abwechslungsreich teils an der Küste, teils an den Gebirgsausläufern entlang. Sie werden sehr viel zu sehen bekommen: ländliches Leben, kleine Städte und Dörfer, und immer wieder spannende Einblicke ins Land!

Der Sonderzug wird aus 3-4 ehemals Schweizer Wagen der Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn (BLS) gebildet, die noch vor den großen Embargos nach Nordkorea verkauft wurden. Sehr bequemes Sitzen und Fenster zum Öffnen und ungehindertem Rausschauen und Fotografieren! Dazu kommen 1-2 Speisewagen, diverse nordkoranische Schlaf- und Dienstwagen, und eine nordkoreanische Diesellok, da aufgrund der häufigen Stromausfälle unser Zug nicht mit einer Ellok fahren darf!
Übernachtung in Hamhung.
Mahlzeiten: Vollpension.

30. Oktober 2017, Montag:
Die Stadt Hamhung bietet sowohl Eisenbahnfans als auch "ganz normalen Touristen" eine Menge attraktiver Aktivitäten: zur Pflicht eines jeden Besuchs in der Stadt gehört natürlich ein Besuch bei den beiden Führern, deren Statuen auf einem künstlichen Hügel über der Stadt trohnen. Auch der Ryangchon Tempel, gebaut im Jahr 753, ist einen Besuch wert. In der Düngemittelfabrik erleben wir den nordkoreanischen Fabrikalltag, bei unserem letzten Besuch war gerade Appell mit Fahnen und feierlichem Gelöbnis zur Produktionssteigerung der Fabrikkollektive angesagt.
Für Eisenbahnfans ist natürlich die elektrische 762mm-Schmalspurbahn der wichtigste Programmpunkt: ein intensiver Personenverkehr sorgt innerhalb der Stadtgrenzen für viele Aufnahmemöglichkeiten.
Übernachtung in Hamhung.
Mahlzeiten: Vollpension.

31. Oktober 2017, Dienstag:
Abschied von Hamhung und eine ganztägige Fahrt unseres Sonderzuges durch die spektakuläre Bergwelt Zentralkoreas stehen auf dem Programm. Wir durchqueren die koreanische Halbinsel einmal von Ost nach West, und erleben das ländliche Nordkorea abseits der großen Zentren live vom Zugfenster aus. Auf den vergangenen Reisen hatten wir Zugkreuzungen oder Überholungen an fast jedem Unterwegsbahnhof, für Foto-Action ist also gesorgt. Abends erreichen wir dann die nordkoreanische Hauptstadt. Es gibt momentan nur 2 Touristenhotels in der Stadt, wir haben das zentral gelegene Koryo-Hotel zugeteilt bekommen (allerdings kann dies durch die nordkoreanische Seite auch jederzeit wieder, auch extrem kurzfristig) geändert werden.
Übernachtung in Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

1 November 2017, Mittwoch:
Es ist schon ein wiederholter Aufenthalt in der Stadt, und jedes Mal überraschen uns unsere Gastgeber mit neuen Varianten für noch mehr Besuchsmöglichkeiten. Wir starten mit einer Besichtigung des Großen Mansudae Monuments, das den beiden verstorbenen Führern huldigt. auch der nahegelegene Fontänenpark ist einen kurzen Stop wert. Danach beginnt eine Stadtbesichtigung per Bus und wir sehen dabei schon die ersten Obusse und Tatra-Straßenbahnen. Ausreichend Zeit nehmen wir uns auch für das legendäre U-Bahn-System der Stadt, das tiefstgelegene U-Bahn der Welt mit tollen Bahnhöfen und immer noch ex-Berliner U-Bahn-Wagen! Aber die Produktion einheimischer Fahrzeuge hat bereits begonnen - also sollte man nicht zu lange mit einem Besuch hier warten! Wir fahren in den regulären Zügen mit und fotografieren ausgiebig in den Unterwegsbahnhöfen.
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

2. November 2017, Donnerstag:
Etwa 150 Kilometer nördlich Pyongyangs liegt die kleine Stadt Hyangsan, welche für uns aus zweie Gründen interessant ist: zum einen beherbergt sie eine Ausstellung internationaler Gastgeschenke an die nordkoreanische Führung und ist Startpunkt einer weiteren Dampfloksonderfahrt. Die Ausstellungshallen wurden alle tief in einen Berg getrieben, und beherbergen neben dem üblichen Krimskrams, was man als Führer halt so geschenkt bekommt, auch eine originale Iljushin, diverse Reisezugwagen, und ein Schiff.

Warum ausgerechnet Hyangsan als ein weiterer Einsatzort einer Dampflok der MIKA-Klasse bestimmt wurde, wird vielleicht für immer ein Rätsel bleiben, muß die Lok doch extra aus dem Süden Pyongyangs über mehrere Hundert Kilometer hierher gebracht werden. Wir wollen uns nicht beschweren und fahren einen weiteren Sonderzug mit dieser Lok bis nach Kujang, bevor sich unser Hauptzug dann wieder mit einer Diesellok bespannt via Sunchon nach Pyongyang aufmacht.
Ankunft in der nordkoreanischen Hauptstadt am späten Abend.
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

3. November 2017, Freitag:
Das sehr sehenswerte U-Bahn-Museum der Stadt steht heute als erstes auf unserem Programm. Augen und Ohren auf, und das Gehrin eingeschaltet bei diesem Besuch! Danach fahren wir mit einem der legendären Chollima Busse (#903) auf einer exklusiven Sonderfahrt durch die Stadt. Wir halten am Triumpgbogen (natürlich größer als das Original...), an dem zufälligerweise auch jede Menge Obusse vorbeifahren... Zurück geht es bis zum Hauptbahnhof, auf dessen Vorplatz wir ausreichend Zeit für weitere Aufnahmen des regulären Bus-, Obus-, und Straßenbahnbetriebs haben! Eine dieser Straßenbahnen wird eine Tatra T4D sein, mit der wir zu einer weiteren Sonderfahrt entlang der Kwangbok Straße aufbrechen.

Nach dem Mittagessen wechseln wir das Straßenbahnmodell und sind nun mit einer KT8D5K unterwegs, wieder mit vielen Fotomöglichkeiten! Als nächstes besuchen wir das Museum der 3 Revolutionen - mit einer Sammlung von Eisenbahnfahrzeugen im Außenbereich und einer sehenswerten Schwerindustriehalle. Als Abschluß steht ein Besuch des Denkmals der Partei auf dem Programm, direkt an einer intensiv befahrenen Straßenbahnroute gelegen... Sollten wir dann immer noch Zeit haben, besuchen wir die Buchhandlung für fremdsprachige Bücher und machen Aufnahmen vom Kim Il Sung Platz und seinen O-Bussen.
Bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die Reise nochmals Revue passieren...
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

5. November 2017, Samstag:
Bereits gegen 08:30 verläßt Air Koryo den modernen Flughafen der Stadt gen Peking, wo Sie nach 1 Stunde Flugzeit ankommen und gleich in Richtung Heimat durchstarten können. Ankunft in Europa ist dann am gleichen Tag abends. Alternativ können Sie gerne auch noch ein paar Tage in Peking verbringen, wir arrangieren gerne ein entsprechendes Programmpaket für Sie.

Ende der Hauptreise.

Natürlich bietet Pyongyang noch wesentlich mehr Nahverkehr - und den wollen wir in der Nahverkehrsverlängerungstour "abarbeiten":
statt zum Flughafen geht es zum Straßenbahnbetriebshof, wo wir mit Tatra-Fahrzeugen unterwegs durch die Stadt sein werden. Noch fahren die Baureihen T6B5K, KT8D5K, KT4-ähnliche, und aus Dresden, Magdeburg, und Leipzig stammende T4D. Der Obus-Betrieb ist mittlerweile fast vollständig auf  Neubaufahrzeuge aus einheimischer Produktion umgestellt.
Natürlich kommen wir nicht um ein touristisches Mindestprogramm herum, aber das ist auch so interessant, daß man es auf jeden Fall genießen wird! Und nebenbei werden wir immer wieder zu Aufnahmen des regulären Nahverkehrs inklusiver teils uriger Busse kommen.

Für alle Aktivitäten haben wir selbstverständlich eine Fotogenehmigung, häufig werden wir auch zusätzlich von Fachleuten der jeweiligen Verkehrsbetriebe begleitet. So entsponnen sich in der Vergangenheit viele interessante multinationale Diskussionen zwischen Fachleuten aus Karlsruhe, Innsbruck, Mailand, und Pjöngjang. Eine bessere Völkerverständigung kann es doch nicht geben, oder?

Tourismus und Fachprogramm gehen häufig fließend ineinander über, wir werden immer wieder Möglichkeiten haben, Nahverkehr und touristische Aktivitäten zu kombinieren!

Tanago hat als erster Reiseanbieter überhaupt im Jahr 2015 die Möglichkeit erhalten, nicht nur beide U-Bahn-Linien fast komplett abzufahren, sondern auch intensiv in knapp einem Dutzend U-Bahn-Stationen exklusiv zu fotografieren. Dieses sehr erfolgreiche Programm wollen wir auch heute umsetzen. Danach kümmern wir uns nochmals um die Straßenbahnlinien und den O-Bus-Verkehr an diversen Fotopunkten in der Stadt.
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension.

8. Oktober 2017, Sonntag:
Im Kumsusan-Palast werden die beiden verstorbenen Führer einbalsamiert aufgebahrt der Öffentlichkeit präsentiert. Ein eindrückliches Schauspiel und ein Lehrstück auch für unsere eigene Geschichte! Vor dem Palast verkehren die ehemals Baseler Straßenbahnwagen, aber es gibt keinerlei offizielle Genehmigung, diese auch fotografieren zu dürfen. Allerdings steht man gelegentlich einfach so vor dem Tor des Palastes und schwupps, kommt schon wieder eine Bahn in den Sucher gefahren... Manchmal klappt´s, manchmal nicht. Wir haben in der Vergangenheit extrem großzügige Auslegungen der Fotomöglichkeiten vor dem Palast erlebt, aber auch komplette Besuchsverbote. Es gibt also keinerlei Garantie für diesen Programmpunkt, die Stadt bietet glücklicherweise noch viel mehr an touristischen und Nahverkehrshöhepunkten, die wir im weiteren Verlauf des Tages besuchen werden.
Übernachtung Pyongyang.
Mahlzeiten: Vollpension

9. Oktober 2017, Montag:
Bereits gegen 08:30 verläßt Air Koryo den modernen Flughafen der Stadt gen Peking, wo Sie nach 1 Stunde Flugzeit ankommen und gleich in Richtung Heimat durchstarten können. Ankunft in Europa ist dann am gleichen Tag abends. Alternativ können Sie gerne auch noch ein paar Tage in Peking verbringen, wir arrangieren gerne ein entsprechendes Programmpaket für Sie.

Ende der Nahverkehrsverlängerungstour.

Preise:

stehen noch nicht fest, wir rechnen Mitte-Ende Februar mit einem Angebot!

Anmerkungen:
Nordkorea ist das vielleicht sicherste Reiseland der Welt. Kriminalität gegenüber Ausländern ist völlig unbekannt, Sie können dank permanenter Rundumüberwachung nicht verloren gehen, und alle außenpolitischen Exzesse speziell zwischen den Herren Kim und Trump haben keinerlei Einfluß auf Touristen im Land!

Unser Programm ist darauf ausgerichtet, Ihnen einen möglichst intensiven Einblick ins Land zu geben. Einen kompletten Blick werden wir nicht erreichen können, da für einige Bereiche grundsätzliche keine Genehmigungen erteilt werden, wir auch manchmal nur das zu sehen bekommen, was wir sehen sollen. Bestimmte gegenden des Landes, aber auch bestimmte U-Bahn-Stationen oder Obus-Betriebshöfe sind z.B. tabu). Wir haben diese Orte alle auf unsere Wunschliste gesetzt, müssen aber auch respektieren, wenn unsere nordkoreanischen Partner kein grünes Licht für alles geben können. Nichts ist in Stein gemeißelt, vieles wird auch erst vor Ort entschieden. Ein Faktor ist dabei sicherlich, wie gut sich die Gruppe bislang benommen hat. In dieser Beziehung durften wir auf allen vorangehenden Reisen am Ende immer mehr sehen und fotografieren, als im offiziellen Programm vermerkt war! Dieser Tradition wollen wir treu bleiben.

Ein offenes Wort zur Kurbeli-Tram in Kumsusan: die Straßenbahn steht offiziell nur Besuchern des Kumsusan-Palasts offen. Eine Genehmigung zur Besichtigung der Straßenbahn wird niemals offiziell erteilt. Da die Straßenbahn Teil des Führerkults ist, können wir das auch nicht in Frage stellen. Vor Ort sieht vieles dann aber auch ganz anders aus, bislang gab es für uns, falls die Bahn fuhr, keine Schwierigkeiten, die Fotomöglichkeiten auf dem kleinen Dienstwege zur arrangieren. 

Wir werden alle im regulären Betrieb befindlichen Straßenbahn-Baureihen erleben (alles Tatra, teils mit Wagen aus Dresden, Leipzig, und Magdeburg). Auch bei den O-Bussen wollen wir die Baureihenvielfalt komplett abdecken. Unsere Reiseplanung ist einerseits durch fixe Besuchspunkte im Tourismus- und Fachprogramm festgelegt, andererseits bieten sich in den Zeiten dazwischen immer wieder Möglichkeiten für spontane Ausflüge. Das hat bislang hervorragend funktioniert!

Bei der U-Bahn genießen wir vollkommen neue Fotomöglichkeiten: zum einen dürfen wir jetzt beide U-Bahn-Linien mit bis zu 14 Fotohalten unterwegs befahren, zweitens können wir länger an unseren Wunschstationen bleiben, als anderen Gruppen erlaubt wird. Die U-Bahn fährt noch mehrheitlich mit ehemals Berliner BVG Wagen des Typs D (Dora), die Ende der 1990er nach Nordkorea verkauft wurden. Sogar die alten Berliner Fensterkritzeleien sind noch vorhanden! Allerdings wurde im Herbst 2015 bereits der erste Prototyp eines im Lande gefertigten neuen U-Bahn-Zuges der Öffentlichkeit vorgestellt und ist seit dem 1. Januar 2016 im Einsatz. Die alte Berliner Herrlichkeit wird also bald zu Ende sein! Wir werden die Gelegenheit haben, sowohl in den alten, als auch in den neuen U-Bahn-Zügen mitzufahren.Unser U-Bahn-Besuchsfahrplan ist so ausgelegt, daß wir ohne andere westliche Besucher in der U-Bahn unterwegs sein werden, also nur mit den einheimischen Fahrgästen reisen werden.

Wie schon beschrieben, bieten wir seit zwei Jahren das intensivste Eisenbahn- und Nahverkehrsprogramm in Nordkorea an. Wir waren mehrfach in jüngster Zeit vor Ort und kennen unsere örtlichen Partner sehr genau. Wir wissen, was geht, und was nicht funktioniert. Wir haben sehr erfolgreiche Reisen nach Nordkorea veranstaltet, auf denen unsere Gäste immer mehr zu sehen bekamen, als ursprünglich genehmigt war.

Dieser Erfolg hat aber seinen Preis: wir werden uns an gewisse Regeln halten müssen, um den Gesamterfolg der Reise nicht zu gefährden. Dazu gehört auch, den Verehrungskult der Nordkoreaner gegenüber der Kim-Familie mitzumachen. Dies ist ein Pflichtprogramm und wir können uns dem nicht entziehen. Wer Probleme damit hat, sich etwas den örtlichen Sitten und Gebräuchen anzupassen, sollte lieber zu Hause bleiben. Wem es erst während der Reise auffällt, daß er/sie es nicht mag, behindert das Gruppenprogramm, gefährdet unsere lokalen Reiseleiter, und wird sofort und ohne weitere Ansprüche nach Hause geschickt.

Zu den Regeln gehört auch, daß Nordkorea keine Journalisten ins Land läßt. Auch nicht zu privaten Besuchen. Jeder Visa-Antrag wird sehr genau seitens der Nordkoreaner geprüft, es wird im Internet nachgeschaut, ob es journalistische Aktivitäten gibt. Bei einem positivem Fund wird kein Visum erteilt. Sollte dies erst während der Reise entdeckt werden, ist die Tour für die betreffende Person sofort und ohne weitere Ansprüche beendet.

Bitte lassen Sie sich nicht durch diese hart erscheinenden Regeln abschrecken. Auf allen unseren bisherigen Reisen genossen wir eine sehr bevorzugte Behandlung seitens der Nordkoreaner. Manches ging auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht, aber vieles wurde ganz spontan und zusätzlich möglich gemacht. Unsere Reiseleiter wissen, was wir wollen und versuchen ihr Bestes, uns zufriedenzustellen. Normalerweise wird das Besuchsprogramm vor Ort genauso durchgeführt, wie es im Vertrag steht, selbst ungewöhnliche aktivitäten sind dann kein Problem. Kleinere Änderungen im Reiseablauf können allerdings jederzeit eintreten und werden offen kommuniziert.

Nordkorea ist nachwievor ein geheimnisvolles Land, und nach jedem unserer Besuche dort kommen wir mit neuen Fragen zurück, wenn wir mal wieder hinter die Kulissen schauen durften.

Kommen Sie mit!